***work in progress***

***work in progress***

Mit einem kultur- oder geisteswissenschaftlichen Abschluss kann man alles und nichts machen? Welche Jobs wirklich in diese Kategorien fallen und wie Absolventinnen und Absolventen beruflich wo gelandet sind, erfahrt ihr in den kommenden Wochen hier!

Was euch erwartet:

  • Porträts von AbsolventInnen in typischen und weniger typischen Berufsfeldern
  • Berichte über Quereinstiege und Erfolgs- und Scheitergeschichten
  • Interviews mit potentiellen ArbeitgeberInnen, die erklären, warum sie sogar uns einstellen würden 😉

Also schaut wieder rein!

Dieser Beitrag hat 4 Kommentare

  1. Bin super gespannt !! Habe früher selbst immer gesagt, mit einem Magisterstudium könne man alles und nichts machen….so kam es dann auch . Viel Erfolg für diesen wunderbaren Blog, ich werde ihn auf jeden Fall verfolgen
    Ellen Hesbacher

  2. Liebe KolturanthropologInnen,

    bin 56 habe am Institut in der Maximilianstraße 1994 meinen Abschluß als Kulturwissenschaftlerin gemacht (Ethnologie/Volkskunde, Master): Berufaussichten: Angeblich gänzlich aussichtslos!.Hab dann zunächst in verschiedenen Freiburger Szeneprojekten gearbeitet, danach freiberuflich. Seit 15 Jahren bin ich wieder in meiner Heimat und arbeite als Kulturwissenschaftlerin am Bauernhaus-Museum Wolfegg. Als Ausstellungskuratorin (Drittes Reich auf dem Dorf, Erster Weltkrieg, Volksfrömmigkeit, Aktuell: Gastarbeiter auf dem Land etc.) und als Museumsallrounderin. Ich liebe meinen Beruf und meine Arbeit nach all den Jahren immer noch sehr. Bei der Studienberatung sagten sie mir ich solle das studieren, was ich am liebsten machen würde. Das hab ich getan. Resultat: Eine engagierte, neugierige Studentin und Wissenschaftlerin. Keine Riesenkarriere aber ein absolut erfülltes, spannendes abwechslungsreiches Studium und Berufsleben. Und ich brauche alles was ich gelernt habe ständig. Im Leben und im Beruf! Die Welt braucht KulturwissenschafterInnen nötiger denn je…
    Tipps: Praktika machen, das verhindert Irrtümer.

    1. Danke fürs Teilen Ihrer Geschichte und die appellierend motivierenden Schlusssätze, Frau Schreck! Herzliche Grüße aus der Maximilianstraße!

  3. Ich finde es ja geradezu rührend, wie motiviert hier herangegangen wird.
    Mein Studium der Vergleichenden Kulturwissenschaft habe ich im vergangenen Jahr mit einem eins-Komma-Master beendet – und bin trotz Praktika und hohen Engagements während meines Studiums mit unfassbarer Wucht ungebremst in den Arbeitsmarkt gekracht. Völlig haltlos, ohne Perspektive – weil unser Studiengang völlig weltfremd konzipiert ist.
    Viel zu wenig arbeitsmarkt- und arbeitsalltagsrelevante Kompetenzen werden vermittelt, z.B. eine handfeste obligatorische IT-Ausbildung, Pflichtpraktika, enge Zusammenarbeit mit potenziellen Arbeitgebern, die Werksstudentenverträge anbieten könnten etc. Ich finde es fahrlässig, wie Absolventen gerade dieses Studiengangs in den Arbeitsmarkt entlassen werden.
    Das habe ich jetzt selbst ganz bitter erleben müssen. Die Aussicht, sich im musealen Bereich erst jahrelang mit befristeten Stellen, irgendwo und überall in Deutschland herumschlagen zu müssen, ehe vielleicht eine Festanstellung in Aussicht steht, das ist keine zumutbare Perspektive…

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