Was ist das genau? Und was kann man damit später machen?

Und was bist du dann?

Nicht nur die Frage nach dem Jetzt sondern besonders auch nach dem Danach ist es wohl, die Kultur- und Geisteswissenschaftler*innen oft hören und ungern beantworten, da es die EINE Antwort nicht gibt. Antworten wie “Man kann vieles danach machen, oder eigentlich alles” sind oft nicht zufriedenstellend. Gerade diese Perspektivenvielfalt ist es jedoch, die unseren Wissenschaftsbereich kennzeichnet und die wir toll finden! Und doch begleiten uns diese Fragen vor, während und nach dem Studium und lassen schnell Zweifel aufkommen.

Schluss damit!

Wir drehen den Spieß um: Das ständige Hinterfragen unserer Forschungsfelder, der eigenen Perspektive und Motivation ist die große Stärke der Kulturanthropologie und ihrer Nachbardisziplinen. Als Geisteswissenschaftler*innen lernen wir vernetzt zu denken und sind damit in der Lage, Probleme aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten – eine Fähigkeit, die gegenwärtig überaus wichtig und gefragt ist!
Wenn diese Vielfalt an Perspektiven nun eine große, bunte Blumenwiese ist – wie behalte ich den Überblick? Wir wollen in diesem Blog anhand konkreter Beispiele und Erfahrungen von Absolvent*innen der Kultur- und Geisteswissenschaften einzelne dieser Blumen von der schnell unüberschaubar wirkenden Blumenwiesen an Möglichkeiten pflücken. Diese sollen Euch und uns helfen, das nächste “Und was machst du dann damit?” selbstbewusst zu beantworten. Unsere Beiträge bieten hierzu einen bunten Blumenstrauß an Inspiration: Wir führen Interviews mit Absolvent*innen, die wir Euch anschaulich in Form von Berufsporträts präsentieren möchten. Dazu gibt es Beiträge mit Tipps und Tricks rund ums Thema Bewerbung, Erfahrungsberichte über Stolpersteine und Chancen im Berufseinstieg und vieles mehr!

Wer schreibt hier?

Wir sind Bachelor-und Masterstudierende des Instituts für Europäische Ethnologie und Kulturanthropologie der Universität Freiburg. Im Rahmen eines Projektseminars im Sommersemester 2018 wollen wir mit bestehenden Vorurteilen zu Studium und Berufschancen für Geistes- und Kulturwissenschaftler*innen aufräumen. Gleichzeitig hoffen wir, dass unsere eigenen Unsicherheiten schwinden werden.

Was ist uns wichtig?

Ehrlichkeit. Transparenz. Kritisches Hinterfragen.
Wir möchten die Beiträge ehrlich gestalten. Ziel ist es nicht nur Chancen, sondern auch Herausforderungen zu thematisieren und unsere eigenen Erfahrungen, Ängste und Hoffnungen zu thematisieren. Zudem ist uns wichtig, dass ihr wisst, wer hinter den Beiträgen steckt, was uns beschäftigt, wo wir forschen und wie wir forschen. Dazu gehört auch das kritisches Hinterfragen der Ergebnisse unserer Interviews, unserer Herangehensweise und auch Möglichkeiten und Grenzen des Bloggens. Dieser Blog kann und soll auch als Möglichkeit des gegenseitigen Austauschs dienen. Wir freuen uns über Ideen, Anregungen, eigene Erfahrungen und Kritik!

Warum Bloggen?

Unsere Gesellschaft unterliegt einem ständigen Wandel, der sich auch auf die sich stets verändernden Möglichkeiten, Chancen und Herausforderungen der Arbeitswelt auswirkt. Ein Blog bietet als dynamische Informationsquelle die Möglichkeit, durch regelmäßige neue Beiträge über aktuelle Projekte, Ausschreibungen, Studiumsmöglichkeiten u.v.m. zu informieren.

Schaut vorbei und lasst euch überraschen!